Historisch: Erster Lateinamerikaner zum Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) gewählt

Grossi_DirectorGeneral

Quelle: IAEA Webseite

Mit der Unterstützung von 24 der 35 Mitglieder des IAEO-Gouverneursrats, der Botschafter und Ständige Vertreter Argentiniens bei den internationalen Organisationen in Wien, Österreich, I.E. Rafael Grossi, schrieb Geschichte, als er als erster Lateinamerikaner zum Generaldirektor, in den mehr als 62 Jahren des Bestehens der Internationalen Atomenergiebehörde, gewählt wurde. Auf diese Weise konnte der argentinische Kandidat auf die Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Obersten Rates zählen, die ihre Präferenz zum Ausdruck brachten.

Anschließend wird Botschafter Grossi in einer offenen Sitzung zuerst vom Gouverneursrats und dann von der Generalkonferenz mit dem Ziel ernannt, die Aufgaben bis spätestens 1. Januar 2020 für einen Zeitraum von vier Jahren zu übernehmen, wobei die Möglichkeit besteht, wiedergewählt zu werden.

Während des gesamten Prozesses war Panama eines der sechs Gouverneursratsmitglieder der Region Lateinamerika, die den argentinischen Kandidaten nachdrücklich unterstützten.

Botschafter Grossi wird somit der sechste IAEO-Generaldirektor seit seiner Gründung im Jahr 1957. Die vorherigen Direktoren waren Yukiya Amano (2009-2019), Mohamed ElBaradei (1997-2009), Hans Blix (1981-1997), Sigvard Eklund ( 1961-1981) und Sterling Cole (1957-1961).

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